Website erstellen: einfach erklärt in wenigen Schritten

Website erstellen in wenigen Schritten

Du möchtest für dich und dein Unternehmen eine Website erstellen. Gesagt, getan und im Nu hast du eine umwerfende Website, die deinen Umsatz in schwindelerregende Höhen treibt… Du ahnst es schon: In der Realität ist das Ganze doch ein wenig schwieriger.

In diesem Artikel stelle ich dir alle entscheidenden Aspekte vor, die du beachten solltest, wenn du deine eigene Website erstellen willst.

Wir befassen uns mit der Planung, der Umsetzung und Optimierung der Webseite.

Auf gehts! 

Plane deine Website

Bevor du mit dem Erstellen deiner Website loslegst, ist es wichtig, dass du dir Gedanken zur Struktur und Aufbau deiner Seite machst.

Deine zukünftigen Websiten-Besucher werden es dir danken.

1. Wichtige Seiten

Wenn du den Aufbau deiner Website planst, dann beachte dabei, dass sie bestimmte Unterseiten unbedingt enthalten sollten. Zwingend erforderlich sind Seiten, die du aus juristischen Gründen erstellen musst. Es könnte ansonsten recht teuer für dich werden.

  • Datenschutzerklärung: Die Datenschutzerklärung ist nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Pflicht für jeden geschäftlichen Website-Inhaber. Sie informiert Besucher darüber, welche Daten auf der Website gesammelt werden.
  • Impressum: Im Impressum gibt man an, wer für den Inhalt der Website verantwortlich ist. Du musst z. B. deinen Namen, deine Anschrift und E-Mail-Adresse angeben. Wende dich an einen Fachanwalt oder nutze einen Impressumsgenerator.

Für den nachhaltigen Erfolg deiner Website sind die folgenden Seiten entscheidend:

  • Portfolio/Leistungen: Potenzielle Kunden müssen natürlich ganz genau wissen, was du verkaufst. Stelle auf dieser Seite deine Produkte oder Dienstleistungen vor und mache dabei den bestmöglichen Eindruck.
  • Referenzen: Wie du weißt, gibt es im Internet viele Schaumschläger. Mit Referenzen belegst du hingegen, mit welchen Kunden du schon erfolgreich zusammengearbeitet hast. Alternativ kannst du auch Testimonials auf der Homepage platzieren.
  • Über mich/Über uns Seite: Diese Seite spielt eine besondere Rolle. Du stellst dich, deine Motivation und dein Unternehmen vor. Damit schaffst du die Basis, damit dir Besucher vertrauen und letztlich zu Kunden werden.
  • Kontaktseite: Hier bietest du deinen Besuchern einfache Kontaktmöglichkeiten an. Neben der Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind Kontaktformulare beliebt. Wenn du ein physisches Geschäft hast, dann gib deine Adresse und Öffnungszeiten an.

2. Seiten-Struktur und Kategorien planen

Wenn du deine Seite aufsetzt, dann investiere genug Zeit für die genaue Planung deiner Seiten-Struktur und der Kategorien auf deiner Website.

Was ist die Webseiten-Struktur?

Mit der Website-Struktur legst du den logischen Aufbau deiner Homepage fest. Dabei bildest du die Hierarchie deiner Seite in Form von Kategorien ab, in denen deine Besucher frei navigieren können.

Die Haupt-Navigation besteht aus den Elementen, die ganz oben stehen: die Menü-Punkte. Darunter fügst du entweder Unterseiten mit deinen Inhalten ein oder weitere Unter-Kategorien, in die du dann die Unterseiten kommen.

Warum ist eine gute Webseiten-Struktur wichtig?

Das oberste Ziel besteht immer darin, dass Besucher deine Seite verstehen und alle Inhalte problemlos finden. Daher ist die Struktur deiner Website so elementar wichtig, denn so bestimmst du entscheidend, wie du deinen Kunden Informationen präsentierst. 

Wenn deine Struktur gut geplant ist, dann finden sich Besucher bestens in ihr zurecht und sie sind auch zufrieden mit deiner Seite. Ein entscheidender Faktor ist auch, dass Google & Co. dadurch deine Website besser verstehen können.

So wird deine Seite auch mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen belohnt. Wie du siehst, kann deine Seiten-Struktur wirklich erfolgsentscheidend sein. Es wäre doch sehr schade, wenn du durch suboptimale Planung Kunden verlierst. 

Wie planst du deine Webseiten-Struktur?

Wenn deine Website ein wenig komplexer wird, dann plane deine Webseiten-Struktur am besten mit einem Mindmap-Tool wie zum Beispiel XMind. Es hilft dir dabei, deine Ideen mithilfe von Diagrammen visuell darzustellen.

Dein Grundgerüst sollte dabei aus einer Startseite, Kategorienseiten und Unterkategorien bestehen. Auf der niedrigsten Ebene der Hierarchie befinden sich dann die einzelnen Seiten mit deinen Inhalten.

Hört sich das für dich zu abstrakt an? Keine Bange – du verstehst gleich, was ich meine. Im folgenden Beispiel zeige ich dir, wie man eine Webseiten-Struktur optimal hierarchisch aufbauen kann.

Für einen Rad-Shop legst du Kategorie-Seiten an wie zum Beispiel Rennrad und Mountainbike. Jede dieser Hauptkategorien enthält Unterkategorien, die du in Unterkategorien aufteilst wie Touren, Hersteller und Bekleidung.

Einfache Websiten Struktur

Wichtig ist vorausschauende Planung. Auch wenn du zu Anfang nicht alle Kategorien mit Content befüllen willst oder kannst, plane sie dennoch mit ein. So bleibst du für die Zukunft auf der sicheren Seite.

Die Top-Kategorien sind deine Menüpunkte. Achte darauf, dass deine Hierarchien möglichst flach sind. Das hat viele Vorteile, wie wir gleich sehen werden.

Den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Webseiten-Struktur zeigt das folgende Schaubild. Das linke Beispiel ist gut durchdacht und logisch durchstrukturiert, das rechte ist größtenteils unstrukturiert. Es fehlt der Sinn-Zusammenhang.

Hierachie einer Website

Eine tiefe Hierarchie ist verwirrend und zwar sowohl für deine Besucher als auch für Google & Co. Mit einer flachen Hierarchie bleibt deine Seite übersichtlich. Deine Besucher werden sich gut in ihr zurechtfinden und die Suchmaschinen auch.

Vergleich gut und schlecht strukturierte Website

Tipp: Deine Webseiten-Besucher möchten möglichst schnell alle wichtigen und interessanten Inhalte finden können. Das kannst den Benutzer-Komfort steigern, wenn jede Unterseite mit maximal 4 Klicks erreicht werden kann.

3. URL-Struktur planen

Sorge für eine einfache URL-Struktur – und das, bevor deine Seite live geht. Deine URLs sollten möglichst für Besucher gut lesbar sein. So verstehen Suchmaschinen auch besser, worum es auf deinen Seiten thematisch geht.

Das folgende Beispiel zeigt, wie du es nicht machen solltest. Die URL-Struktur ist nicht nur unnötig lang, sondern das Datum in der URL lässt den Artikel auch früher oder später als veraltet erscheinen.

Stattdessen sollte deine URL einfach und verständlich für Besucher und Suchmaschinen sein, so wie in diesem Beispiel:

Tipp für WordPress-Nutzer: Hier ist für die URL-Struktur “Plain” voreingestellt. Stelle daher deine Permalink-Struktur auf Post name ein wie in folgendem Schaubild:

4. Domain-Name wählen

Der Domain-Name ist eine weltweit einmalige Adresse, unter der deine Website oder dein Shop im Internet zu erreichen ist. Meine Domain lautet solobusinesstribe.de und die Nachrichtenseite Spiegel ist unter der Domäne spiegel.de zu erreichen.

Diese Kriterien solltest du bei der Wahl deiner Domain beachten:

  • Einzigartig: Der Domain-Name muss einzigartig sein. Du kannst einen Fantasienamen benutzen oder deinen persönlichen Namen, wenn es ein Personal Brand ist. Richte dich dabei immer nach den sieben goldenen Domain-Regeln.
  • Kurz: In der Kürze liegt die Würze. Das gilt auch für Domainnamen, da man sie sich einfacher merken kann.
  • Einfach zu schreiben: Dein Domain-Name sollte leicht zu tippen sein. Ist er das nicht, dann werden viele potenzielle Kunden deine Seite nicht finden.
  • Keine Zahlen: Verwende keine Zahlen in deinem Domain-Namen. Sie sind schwer zu merken und wirken darüber hinaus auch noch ein wenig unprofessionell.
  • Keine bewusst falsch geschriebenen Worte: Falsch geschriebene Namen verwirren Besucher und sie haben zudem Schwierigkeiten, sich den Domain-Namen zu merken.
  • Nische im Domain-Namen: Du kannst die Nische, in der du tätig bist, in deinen Domain-Namen aufnehmen wie zum Beispiel bau-mueller.com. Pflicht ist das natürlich nicht. Dadurch verstehen deine Besucher aber, dass sie bei dir richtig sind.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, dann kannst du loslegen.

  • Prüfe, ob deine Wunsch-Domain noch frei ist. Du kannst dafür zum Beispiel den Dienst namecheckr nutzen.
  • Sichere dir am besten neben der deutschen Domain auch gleich die .com Domain und ggf. noch weitere länderspezifische Domains. 

Möglichkeit 1: Website erstellen mit Baukasten

Du hast verschiedene Möglichkeiten, wie du deine Website erstellen kannst. Sehr beliebt sind hier die Homepage-Baukästen.

Warum einen Homepage-Baukasten nutzen und kein WordPress?

Mit WordPress wurden knapp die Hälfte aller Websites weltweit erstellt. Also weshalb solltest du womöglich einen Homepage-Baukasten nutzen?

WordPress ist sehr flexibel einsetzbar und ist dadurch recht komplex geworden. Anfänger brauchen daher Zeit für die Einarbeitung. Homepage-Baukästen sind daher eine gute Alternative. Du kannst damit schnell und einfach deine Website erstellen

Vorteile:

  • Du brauchst keinerlei Programmierkenntnisse
  • Du kannst Homepage-Baukästen einfach bedienen
  • Du bekommst Hilfe vom Kundensupport

Nachteile:

  • Du bist abhängig vom Anbieter
  • Du hast nur begrenzte Individualisierungsmöglichkeiten
  • Du musst bei Homepage-Baukästen tiefer in die Tasche greifen

1. Wähle den passenden Homepage-Baukasten

Es gibt viele Homepage-Baukästen am Markt. Doch welcher ist ideal für deine Anforderungen und Ziele?

Welchen Website-Baukasten solltest du wählen?

Die meisten Anbieter haben verschiedene Preispakete im Angebot, die sich oftmals bezüglich ihrer Speichergrößen unterscheiden. Je mehr Bilder, Videos & Co. du veröffentlichen willst, desto mehr Speicherplatz brauchst du.

Wenn du nur eine Portfolioseite brauchst, die als Visitenkarte fungiert, dann reicht schon ein günstiges Preispaket aus wie beispielsweise das „Start Paket“ von Jimdo. Wenn du hingegen das Maximum bieten willst, dann wäre Jimdo „Ultimate“ das Paket deiner Wahl.

Idealerweise probierst du verschiedene Baukästen aus und entscheidest dich dann für den Anbieter, der dir am besten gefällt. Schau dir aber auch gerne meine diversen Tests der besten Homepage-Baukästen an. Hier sind meine drei Favoriten:

1. Jimdo

Wenn du schnell eine einfache Website haben möchtest, die zudem auch noch klasse aussieht, dann ist Jimdo ideal für dich. Mit dem Jimdo Rechtstexte-Manager sorgst du dafür, dass deine Seite juristisch betrachtet wasserdicht ist. Der Support ist zudem auf Deutsch.

2. Weebly

Weebly ist eine hervorragende Wahl für dich, wenn du als Designer viele gestalterische Freiheiten haben möchtest, ohne dabei programmieren zu müssen. Die Blog-Funktion von Weebly ist fast so gut wie von WordPress und allen anderen Website-Baukästen überlegen. 

3. Webnode

Falls du auch internationale Kunden hast (oder bekommen möchtest) und deine Seite daher multilingual werden soll, dann ist Webnode sehr interessant für dich. Der Baukasten unterstützt bis zu 25 Sprachen und hängt damit seine Konkurrenz meilenweit ab.

Wenn du weitere Homepage-Baukasten kennenlernen möchtest, dann schau dir am besten Mal meinen Homepage-Baukasten-Vergleich an. 

Website erstellen kostenlos

Du kannst mit den meisten Homepage-Baukästen eine kostenlose Homepage erstellen. An dieser Stelle in aller Kürze zusammengefasst: Warum solltest du also Geld in deine Homepage investieren?

Die kostenlosen Homepages sind mit Werbung versehen und werden nur auf Subdomains des Anbieters gehostet. So etwas würde auf Kunden unprofessionell wirken. Zudem ist der Funktionsumfang der Baukästen deutlich eingeschränkt.

Wie du siehst, sind kostenlose Angebote nur zu Testzwecken geeignet und allenfalls noch für private Projekte.

2. Registriere dich bei deinem Anbieter

Nutze die Testphasen, um die Anbieter deiner Wahl genauestens auf Herz und Nieren zu prüfen. Entscheide dich für den Baukasten, der dir am besten gefällt und der deine Anforderungen am besten unterstützt. Erst jetzt buchst du einen kostenpflichtigen Tarif.

Auf diese Weise vermeidest du es, einen womöglich langfristigen Vertrag mit entsprechenden Gebühren einzugehen und das, obwohl du mit dem Anbieter unzufrieden bist. Zudem kostet eine Migration zu einem anderen Anbieter viel Zeit und somit Geld.

Und was kostet dich nun der Spaß? Du kannst ca. 10 bis 50 Euro im Monat für einen Homepage-Baukasten einkalkulieren. Dafür bekommst du eine eigene Domain, mehr Speicherplatz, besseren Support und du kannst alle Funktionen des Baukastens nutzen.

3. Erstelle & designe deine Website

Du kannst mit einem Anbieter wie Jimdo wirklich total einfach deine Website erstellen – und ruckzuck geht es auch noch. Der Anbieter stellt dir ein paar Fragen wie zum Beispiel, welchen Inhalt deine Seiten haben werden und worin deine Ziele bestehen.

Du gibst auch an, wie viele Seiten du brauchst, welcher Design-Stil dir gefällt und welche Farben du verwenden willst. Beachte dabei, dass alles nicht nur gut aussieht, sondern auch deine Zielgruppe anspricht. Du möchtest schließlich nicht deine Kunden verprellen.

Jimdo setzt anschließend auf Künstliche Intelligenz und generiert anhand deiner Antworten zwei Design-Vorschläge, die gut zu dir und deinem Business passen.

Anschließend kannst du auch gleich deine Domain registrieren. Jimdo liefert dir dazu auch ein paar Vorschläge.

Du kannst das Design deiner Seite auch nachträglich nach deinem Geschmack anpassen und die Farben über die Farbpalette ändern.

4. Inhalte & Fotos hochladen 

Jimdo generiert anhand des Frage-Antwort-Spiels bei der Einrichtung deiner Seite auch gleich die essenziellen Seiten wie „Über uns“ und „Kontakt“. 

Jede Website lebt von ihren Bildern. Du kannst sie bei Jimdo über die Bilder-Bibliothek einfügen.

Kostenlose Fotos kannst du bis zum Abwinken auf Stockfoto-Portalen wie Unsplash und Pexels finden. Wichtig ist hierbei, dass du sie auch kommerziell nutzen darfst. Andernfalls kann dir eine Abmahnung ins Haus flattern.

Natürlich kannst du auch eigene Fotos von deinem Computer oder deinen Social-Media-Kanälen hochladen. Achte hierbei aber darauf, dass du sie vor dem Upload zum Beispiel mit TinyPNG optimierst.

Übergroße Bilder verursachen lange Ladezeiten, was deine Besucher ärgern wird. Auch Google bewertet das gerade für Mobilgeräte als schlecht aufgrund geringerer Bandbreiten, was wiederum Einfluss auf das Ranking deiner Seite haben kann.

Ausgesprochen wichtig ist auch der Content auf deinen Seiten. Du möchtest damit Besucher zu Kunden machen. Gib dir entsprechend viel Mühe. Wenn Schreiben nicht so dein Ding ist, dann hole dir Unterstützung von einer Agentur oder einem guten Freelancer.

5. Seite testen

Bevor deine Seite live geht, überprüfe sie anhand meiner Checkliste gründlich auf etwaige Fehler und Verbesserungspotenziale: 

  1. Sind alle Seiten vorhanden, die du haben musst und die für dich wichtig sind?
  2. Hast du deine Seite korrekturgelesen und dabei alle Fehler beseitigt?
  3. Sind alle Bilder bezüglich Ihrer Größe optimiert und richtig formatiert?
  4. Lädt die Seite schnell? Mache hierzu einen Test mit GTmetrix.
  5. Funktioniert dein Menü fehlerfrei? Öffnen sich all deine Seiten beim Klick?
  6. Ist die Struktur der Seite gut durchdacht (siehe den Abschnitt zum Thema)?
  7. Teste, ob deine Inhalte optimiert sind für mobile Endgeräte. Das kannst du bei Jimdo im Vorschau-Modus überprüfen.

6. Website veröffentlichen

Bevor du deine Website endgültig veröffentlichst, nimm dir noch einmal die Zeit und gehe die folgende Checkliste konsequent durch:

  • Sind alle Seiten vorhanden, die wichtig sind für dich?
  • Ist deine Webseiten Struktur gut durchdacht?
  • Hast du dir einen guten Domain-Namen ausgedacht und diesen auch registriert?
  • Ist das Design genauso, wie du es dir vorstellst?
  • Sind alles Texte und Fotos online?
  • Hast du alle Inhalte genaustens auf Fehler überprüft?

Wenn du jede Frage mit ja beantworten kannst, dann kannst du deine Seite veröffentlichen. 

Du übermittelst jetzt deine Jimdo Seite an Google. Wie das genau funktioniert, findest du weiter unten im Abschnitt Seite bei Google indexieren.

Möglichkeit 2: Website erstellen mit WordPress

WordPress ist das beliebteste Content-Management-System (CMS) der Welt. Das kommt nicht von ungefähr, denn die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos. 

Warum WordPress nutzen und keinen Homepage-Baukasten?

Wenn du Lust und Zeit haben solltest, dich ein wenig in WordPress reinzufuchsen, dann kannst du damit deine Traum-Website bauen. Es gibt zudem viele Templates und Plugins, mit denen du deine Seite ganz flexibel anpassen und designen kannst.

In der Basisversion ist WordPress zudem noch absolut kostenlos. Du sparst also die Gebühren, die du bei allen Website-Baukästen jeden Monat zahlen musst.

Vorteile:

  • Du hast die volle Kontrolle über deine Website
  • Deine Auswahl an Themes und Plugins ist sehr groß
  • Du kannst auf eine große User-Community bauen

Nachteile:

  • Du musst dich etwas mit Technik auskennen, um WordPress aufsetzen zu können
  • Es kann zu Konflikten zwischen Plugins kommen
  • Du hast keinen Kundensupport

1. Hosting-Anbieter auswählen

Zunächst einmal wählst du einen Hosting-Anbieter aus. Damit ist der Server gemeint, auf dem du WordPress installieren wirst.

Ich habe mich für den Anbieter Webgo entschieden und bin schon seit Jahren zufriedener Kunde. Der Service ist sehr gut und die Preise sind zivil. Schon im Starter-Paket bekommt man 25 GB Webspace, was für kleinere Projekte mehr als ausreichend ist.

Wenn du größere Ambitionen hast, dann könnte das Profi-Paket für dich interessant sein. Es bietet dir bis zu 50 GB Webspace und 6 kostenlose Domains an.

2.  Domain Name wählen & registrieren

Wenn du, wie im Abschnitt Domain-Name wählen beschrieben, dich für einen Domain-Namen entschieden hast, dann musst du diesen registrieren.

Am einfachsten und sinnvollsten ist es, wenn du eine Domain gleich bei deinem Hosting-Anbieter nimmst. Im Webgo Starter-Paket ist eine kostenlose Domain inklusive und im Profi-Paket sind es gar 6 kostenlose Domains.

Wenn du in Zukunft auch internationale Kunden haben willst, dann sichere dir am besten auch gleich eine .com-Domain und/oder eine länderspezifische Domain

Wenn sich jemand anders diese Domain(s) sichert, kann es schwierig bis unmöglich sein, die Domain(s) später zu kaufen. Wenn es doch möglich sein sollte, musst du hier mit hohen Kosten rechnen.

3. WordPress installieren

Nachdem du einen Vertrag mit dem Hosting-Anbieter deiner Wahl geschlossen hast, kannst du WordPress auf deinem Webspace installieren

Bei Webgo machst du das im Admin-Bereich. Die Installation ist total einfach über die 1Clickinstall-Funktion. Du klickst auf das Bleistift-Symbol und eine neue Seite öffnet sich. Dort richtest du beispielsweise deinen Seitentitel ein und dein WordPress-Passwort.

Wenn du keinen weiteren Anpassungsbedarf hast, klickst du einfach auf Installieren. Die Einrichtung von WordPress nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch. Anschließend kannst du sofort loslegen und deine Homepage aufbauen.

Wie du siehst, ist die Einrichtung von WordPress bei einem Anbieter wie Webgo wirklich kein Hexenwerk. Falls du aber dennoch gerne eine detaillierte Anleitung für die WordPress-Installation hättest, dann schau doch Mal in die Webgo Anleitung.

4. WordPress-Theme

Wenn du dich zum ersten Mal bei WordPress im Backend anmeldest, dann ist es ratsam, dass du dich zunächst für das Theme deiner Seite entscheidest. Damit legst du das Design deiner Seite fest.

Die Seiten-Templates findest du unter dem Menüpunkt Design > Themes. Du kannst sie dort direkt installieren. Die Auswahl ist sehr groß und du hast entsprechend die Qual der Wahl.

Einige der Themes sind kostenlos, aber für manche musst du auch bezahlen. Du kannst auch Themes von anderen Quellen aus dem Internet installieren oder eigene entwickeln. Ein Theme ist immer vorinstalliert. Momentan ist es das „Twenty Twenty-One“-Theme.

Ich würde dir empfehlen, auf ein kostenpflichtiges WordPress-Theme zu setzen. Sie werden regelmäßig aktualisiert vom Anbieter und du bekommst bei Bedarf auch Kunden-Support.

Natürlich sind die Geschmäcker immer unterschiedlich, ob ein Theme nun gefällt oder nicht und ob es zu dir und deinem Business passt. Falls du dennoch gerne eine Empfehlung hättest, dann teste Mal die Themes GeneratePress und Kadence.

5. Plugins installieren

Mithilfe von WordPress-Plugins fügst du deiner Website neue Funktionen hinzu. Du findest sie ganz einfach unter dem Menüpunkt Plugins. Du suchst sie dir in der Bibliothek aus, lädst sie herunter und installierst sie per Knopfdruck. Du kannst Plugins auch manuell installieren.

Die Auswahl ist riesig: Es gibt sage und schreibe mittlerweile über 55.000 Plugins mit steigender Tendenz. Da kann kein Website-Baukasten auch nur im Ansatz mithalten.

Bei den WordPress-Plugins ist zu unterscheiden zwischen essenziellen und rein optionalen Plugins. Installiere so wenig Plugins installieren wie möglich, da sie ein zusätzliches Sicherheitsrisiko sind und zudem regelmäßig upgedatet werden müssen.

Plugins aus folgenden Kategorien sind essenziell und somit ein Muss für deine Seite:

  • SEO: Mit einem SEO-Plugin wie beispielsweise Yoast oder RankMath optimierst du deine Seite für Suchmaschinen, damit sie bei Google & Co. ranken und somit in den Suchergebnissen erscheinen.
  • Cookie-Banner: Du musst deine Besucher über die Cookies informieren, die deine Webseite setzt. Dafür brauchst du einen Cookie Banner. Empfehlenswert sind die Plugins von devowl.io oder Borlabs
  • Spam: Du kennst das leidige Thema Spam. Wenn auf deiner Seite die Kommentar-Funktion aktiviert ist, kann es sein, dass du dich mit Spam-Kommentaren herumschlagen musst. Das Anti-Spam-Plugin von Akismet kann hier weiterhelfen.
  • Backup: Es ist außerordentlich wichtig, dass du regelmäßig Backups deiner Seite machst! Im Notfall, wie beispielsweise nach einem Hackerangriff, hast du so immer eine Sicherungskopie zur Hand. Hier leistet das Plugin Updraft Plus gute Dienste.
  • Site-Speed: Deine Besucher sind dankbar, wenn deine Seite schnell lädt. Auch Google belohnt das entsprechend. Du steigerst die Ladezeit deiner Seite mit dem (kostenpflichtigen) Plugin WP Rocket. Eine kostenlose Alternative wäre Autoptimize.

6. Inhalte und Seite anpassen

Es ist nicht allzu schwierig, deinen Content auf WordPress hinzuzufügen. Zunächst einmal gibt es Seiten und Beiträge. Der Unterschied ist ganz einfach: 

  • Seiten sind für statische Inhalte wie die Startseite, dein Impressum oder die Kontaktseite gedacht.
  • Beiträge sind dynamisch und werden für Blogs genutzt.

Du erstellst zunächst eine Seite oder einen Beitrag und bearbeitest diesen dann über den WordPress Editor. Du gibst einen Titel ein, setzt Überschriften und Absätze, bindest Bilder ein usw.– ganz ähnlich wie du es von Word oder einer anderen Textverarbeitung her kennst. 

7. Letzte Kontrolle und Webseite veröffentlichen

Bevor du deine Website veröffentlichen kannst, solltest du auf jeden Fall folgende Schritte durchlaufen haben:

  • Entscheide dich für einen guten Hosting- und Domain-Anbieter
  • Installiere WordPress auf deinem Webspace
  • Installiere ein Theme deiner Wahl und passe das Design nach Gusto an
  • Fülle deine Seite mit Content und Bildern
  • Stelle sicher, dass deine Seite mobile responsiv ist und somit auf allen mobilen Endgeräten gut angezeigt werden kann.

Wenn alles passt, dann übermittelst du deine Seite an Google. Wie das geht, erfährst du im folgenden Abschnitt. 

Website auf Google indexieren 

Mit der Google Search Console veröffentlichst du deine Seite. Der Service ist kostenlos und hilft dir bei der Suchmaschinenoptimierung und Fehlerbeseitigung

Wenn du Fehler beseitigt und Optimierungen durchgeführt hast, dann kannst du deine Seite erneut indexieren lassen.

Die Google Search Console ist für alle Webseiten-Betreiber ein absolut unverzichtbares Tool. Nur so kannst du sicherstellen, dass du über Google gefunden wirst. Das setzt aber voraus, dass deine Seite alle Google-Anforderungen auch wirklich erfüllt.

Wenn du wissen willst, wie du deine Jimdo Webseite bei Google indexierst, dann schau Mal in die entsprechende Anleitung hinein. Wie du deine WordPress Seite an Google übermittelst, erfährst du in diesem Artikel.

Website für Suchmaschinen optimieren

Der Erfolg deiner Website steht und fällt mit deiner Suchmaschinenoptimierung. Du solltest dich daher eingehend mit dem Thema SEO (Search Engine Optimization) befassen oder einen Experten damit beauftragen. Nur so bekommst du genug Traffic auf deine Seite.

In diesem Artikel habe ich dir unter anderem erklärt, wie du deine Webseite und deine URLs gut strukturierst. Das stellt eine gesunde Basis für SEO dar. Es gibt aber noch eine Vielzahl von weiteren SEO-Maßnahmen, mit denen du deine Seite weiter optimieren kannst.

Dazu zählt zum Beispiel auch unbedingt eine gute Keyword-Recherche. Es würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn ich detailliert auf weitere SEO-Maßnahmen eingehe. Daher habe ich dir einen guten SEO-Guide herausgesucht.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie erstellt man kostenlos eine Website?

Es gibt verschiedene Website-Baukästen wie Webnode oder Weebly, die kostenlose Versionen anbieten. Dennoch solltest du eine kostenlose Website nur für Privat- oder Testprojekte nutzen. Jedes seröse Unternehmen sollte eine Website auf einer eigenen Domain hosten, sodass du auch eine E-Mail-Adresse mit deiner Domain erstellen kannst.

Wie erstelle ich einfach eine Website?

Ich habe einen Artikel erstellt mit dem Thema Website erstellen kostenlos, in dem ich dir verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie du eine kostenlose Website erstellen kannst.

Wie viel kostet eine Website?

Die Kosten für eine Website sind sehr unterschiedlich, je nach Komplexität und ob du diese selbst erstellst oder von jemanden erstellen lässt. Du solltest für eine Website mit einem Baukasten-System oder einer WordPress Website mit mindestens 10 – 50 Euro im Monat rechnen.

Wie mache ich eine eigene Homepage?

In diesem Artikel zweige ich zwei Wege auf, wie du eine Website erstellen kannst. Entweder eine Seite mit einem Homepage-Baukasten oder eine Website mit WordPress.

Was muss ich beachten wenn ich eine eigene Homepage erstelle?

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du deine Website planen solltest, welche Seiten deine Website enthalten sollte. Außerdem zeige ich dir zwei Wege auf, wie du eine Website erstellen kannst. Entweder über einen Website-Baukasten oder einen WordPress Installation.

Was kostet eine eigene Homepage im Monat?

Für eine Website solltest du im Monat mit mindestens 10 bis 50 Euro rechnen. Die Kosten hängen maßgeblich von der Komplexität der Website und ob du die Website selbst erstellst oder erstellen lässt.

Fazit

Du willst eine eigene Website erstellen und hast von mir erfahren, was du dafür tun musst. Wie du gesehen hast, ist es durchaus machbar – selbst für Laien ohne Technik-Kenntnisse. Doch worauf solltest du bei der Umsetzung unbedingt achten?

Plane die Struktur deiner Seite wirklich gut und achte auf einen guten und kurzen Domain-Namen. Denke an alle essenziellen Seiten wie das Impressum, damit du keinen Ärger bekommst. Führe SEO-Maßnahmen durch, damit deine Seite bei Google bestmöglich rankt.

Wenn du eine möglichst einfache Lösung haben willst, wo das Layout auch professionellen Ansprüchen gerecht wird, dann ist Jimdo eine wirklich gute Wahl für dich. Wie du gesehen hast, brauchst du mit Jimdo nur Minuten, um eine stylische Website zu generieren.

WordPress eignet sich gut für dich, wenn du dich zumindest ein wenig mit Technik auskennst und voll auf die hohe Flexibilität von WordPress setzt. Du kannst mit dem CMS jede Art von Website umsetzen, die du möchtest. Das schafft kein Website-Baukasten.