Digitale Produkte verkaufen: Produkt-Ideen & Plattformen

Der Verkauf von digitalen Produkten nimmt immer weiter zu. Besonders, weil viele Konsumenten den Wert von digitalen Gütern sehen. 

Um digitale Produkte verkaufen zu können, musst du aber erst einmal, die unterschiedlichen Arten von Produkten kennen. 

Außerdem musst du eine Plattform haben, über die du diese Produkte verkaufen kannst.

In diesem Artikel möchte ich dir die Produkte vorstellen, die sich am besten für digitale Produkte eigenen. Außerdem werde ich dir Plattform vorstellen, auf denen du diese Produkte vermarkten kannst.

Was sind digitale Produkte?

Digitale Produkte oder auch digitale Güter sind nicht physische Produkte, die als Download, über eine Lizenz, über einen Zugang dem Kunden zur Verfügung gestellt werden. 

Digitale Produkte können in Form von Online-Kursen, E-Books, Webinare oder auch Software-Programmen zur Verfügung gestellt werden. Konsumenten erhalten nach Bezahlung einen unmittelbaren Zugriff auf das Produkt.

Die Vorteile von digitalen Produkten

Im Gegensatz zu physischen Produkten ist der Vertrieb von digitalen Produkten mit einigen Vorteilen verbunden, die das Geschäftsmodell sehr attraktiv machen. Einige dieser Vorteile möchte ich dir vorstellen.

Hohe Skalierbarkeit

Ein digitales Produkt muss einmalig hergestellt werden und kann danach beliebig oft kopiert werden, ohne dass Herstellungskosten entstehen. 

Ob es sich um dabei um ein E-Book, ein Online-Kurs oder eine Software handelt, spielt keine Rolle. 

Das Produkt kann einer großen Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden. Während bei physischen Produkten noch andere Ressourcen notwendig sind wie eine zusätzliche Dienstleistung, kommt das digitale Produkt ohne diese Ressourcen aus. 

Ohne zusätzliche Ressourcen kann der Umsatz nach oben geschraubt werden. Damit ist eine sehr hohe Skalierbarkeit gewährleistet. 

Keine Transport- und Lagerkosten

Bei dem Vertrieb von physischen Produkten müssen die Produkte im Vorfeld eingekauft und eingelagert werden. Wurde eine Bestellung getätigt, muss sich der Online-Shop um den Transport kümmern. 

Hinzu kommt, dass auch die Abwicklung von Retouren in den Aufgabenbereich des Online-Händlers gehört. Alle diese Aufgaben sind mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden. 

Für die Lagerhaltung und die Logistik muss oft zusätzliches Personal eingestellt werden, wodurch der Gewinn erheblich geschmälert wird.

Ganz anders liegt der Fall beim Vertrieb von digitalen Produkten. Hier ist weder eine Lagerhaltung noch die Abwicklung des Transportes vonnöten. 

Das liegt daran, dass die Produkte den Kunden unmittelbar nach der Bestellung zur Verfügung stehen. 

Das hat für den Kunden den Vorteil, dass dieser nicht lange auf das Eintreffen der bestellten Ware warten muss, sondern das Produkt ist sofort einsatzbereit.

Geringe Initialkosten

Die Anschaffungskosten sind im unteren Bereich angesiedelt. Müssen Online-Händler von physischen Produkten oft mehrere Tausend Euro in die Hand nehmen, um in die Vorfinanzierung zu gehen, halten sich die Initialkosten bei digitalen Produkten in Grenzen.

Sowohl für Onlinekurse als auch für E-Books sind Weiterbildungen notwendig, um sich das Expertenwissen anzueignen. 

Diese Weiterbildungen müssen nicht unbedingt in Form von Kursen absolviert werden, sondern können auch durch Video-Tutorials, entsprechender Sekundärliteratur oder Beratungen erfolgen. 

Auch diese Weiterbildungen müssen zunächst finanziert werden, allerdings stehen diese Interessierten bereits für wenig Geld zur Verfügung. 

Auf Youtube gibt es Unmengen an kostenlosen Videos zu den verschiedensten Themen, wo sich das Expertenwissen problemlos aufbauen lässt. Auch Blogs und andere Webseiten können als Inspiration dienen.

Neben den Kosten für die Weiterbildung fallen noch Kosten für die eigene Website bzw. die entsprechende Plattform an. Entscheiden sich Online-Händler für Plattformen wie Shopify muss ein monatlicher Beitrag für die Nutzung entrichtet werden.

Keine Produktretouren

Digitale Produkte haben keinen aufwendigen Retourenprozess wie es physische Produkte haben. Das Retourenmanagement kann für Online-Händler ein Alptraum sein. 

Der Verwaltungsaufwand für diese Vorgehensweise ist oft enorm und nimmt nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld in Anspruch. Diese Problematik entfällt bei dem Vertrieb von digitalen Produkten.

Dieser aufwendige Prozess kannst du mit dem Verkauf von digitalen Produkten umgehen.

Wie das Widerrufsrecht für digitale Produkte geregelt ist, kannst du in folgendem Artikel finden: Software, Apps & Co: Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten

Hohe Margen

Physische Produkte müssen zunächst möglichst billig eingekauft werden, um dann teurer an den Kunden weiterverkauft werden zu können. 

Die Problematik besteht dabei, die Waren zu möglichst günstigen Preisen zu erwerben. Oft gewinnen hier nur die Unternehmen, die in der Lage sind, besondere Konditionen auszuhandeln. 

Neben Verhandlungsgeschick sind hier auch gute Verbindungen gefragt. Bei Dropshipping gestaltet sich das ganze noch etwas schwieriger, weil die Preise grundsätzlich höher sind, da der Hersteller auch den Versand und das Retourenmanagement übernimmt.

Bei digitalen Produkten hingegen ist die Marge um einiges höher, weil kein Einkauf im Vorfeld erforderlich ist, was den Gewinn schmälern könnte.

Digitale Produkte verkaufen über eine Plattform

Es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, selbst erstellte digitale Produkte einer großen Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. 

Viele der Plattformen verfügen über ein Baukastensystem, durch den innerhalb kürzester Zeit ein Onlineshop auf die Beine gestellt werden kann. 

Auf die verschiedensten Möglichkeiten soll im Folgenden eingegangen werden.

Shopify

Eine der ersten Adressen, um Produkte zu verkaufen, ist Shopify. Über Shopify können sowohl physische als auch digitale Produkte zum Verkauf angeboten werden. 

Bei Shopify handelt es sich um eine All-in-One Lösung und wendet sich vor allem an Online-Händler, die nicht über die notwendigen Programmierkenntnisse verfügen, um eine eigene Website auf die Beine zu stellen. 

In Rekordzeit lässt sich auf diese Weise ein eigener Shop erstellen. Unter den zahlreichen Apps finden sich auch Anwendungen, die speziell für den Vertrieb von Dienstleistungen konzipiert wurden. 

Je nach eigenen Vorlieben und Funktionsumfang kann ein unterschiedlich hoher, monatlicher Tarif anfallen. Für den Verkauf von digitalen Produkten kann der Versand deaktiviert werden.

Bei den Zahlungsmöglichkeiten kann Paypal, Amazon Payments, Sofortüberweisung, Stripe, Vorkasse und Rechnung problemlos aktiviert werden. 

Online-Händler profitieren durch Shopify von sehr viel Flexibilität und dem intuitiven Gebrauch. 

Hinzu kommt die Tatsache, dass Shopify sich problemlos an sämtliche Bedürfnisse anpassen lässt – ob Anfänger oder erfahrender Händler spielt hierbei keine Rolle. 

Shopify verfügt zudem über die gängigsten Marketingtools, um die Suchmaschinenoptimierung zu unterstützen.

Damit du bei Shopify digitale Produkte verkaufen kannst, musst du die hauseigenen App digital Downloads herunterladen. 

Wenn du mehr zum Verkauf über Shopify erfahren möchten, kannst du folgenden Artikel lesen: Shopify Erfahrungen & Testbericht: Wie gut ist das Shopsystem?

Elopage

Bei Elopage handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, welches noch relativ jung ist. Dieses Unternehmen hat sich auf den Vertrieb von digitalen Produkten spezialisiert. Neue Online-Händler können hier sowohl einen eigenen Online-Kurs anbieten, ein E-Book einstellen oder gar ein Event anpreisen. 

Der Funktionsumfang bei Elopage ist sehr umfangreich und bietet für sämtliche Anforderungen und Bedürfnisse genau das Richtige. 

So können über die Plattform Onlinekurse mit zusätzlichen Features eingestellt werden. 

Zusätzlich sind auch E-Mails wie Bestätigungsmails oder kursbegleitende E-Mails möglich. Nicht zu vergessen sind Affiliate Programme, die für die eigenen Produkte ermöglicht werden können. 

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich als Verkäufer bei Elopage verifizieren zu lassen. Vorab werden einige Daten analysiert, dazu ist die Einreichung bestimmter Unterlagen notwendig. 

Die Verifizierung wird im Anschluss im Shop angezeigt, was den Kunden eine zusätzliche Sicherheit bietet.

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Wenn du mehr zum Verkauf über Elopage erfahren möchten, kannst du folgenden Artikel lesen: Elopage Erfahrungen: Wie gut ist die Plattform wirklich?

Thinkific

Besonders wenn sich Online-Händler mit dem Vertrieb eines Online-Kurses beschäftigen, sollten sich diese intensiver mit der Plattform Thinkific beschäftigen. 

Gerade für das Anbieten von Online-Kursen ist diese Plattform am besten geeignet. 

Thinkific verfügt über einen großen Funktionsumfang und bietet nicht nur den Kurs-Teilnehmern, sondern auch dem Anbieter des Online-Kurses eine Plattform, die intuitiv zu benutzen ist. 

Darüber hinaus ist die Erstellung eines eigenen Online-Kurses über die Plattform Thinkific spielend einfach. Dem Verkäufer stehen zahlreiche Medien zur Verfügung, die einfach und ansprechend in den Kurs integriert werden können.

Thinkific hat sich auf die Erstellung von Online-Kursen und Membership-Seiten spezialisiert. Darüber hinaus können aber auch Video-Kurse, E-Books, Webinare oder andere Downloads zum Verkauf angeboten werden. 

Thinkific bietet auch die Möglichkeit, verschiedene Produkte über Bundles zum Verkauf anzubieten. So können E-Books in Verbindung mit einem Coaching angeboten werden.

Membership-Seiten sind geeignet, wenn Verkäufer eine Community auf die Beine stellen wollen. 

Durch die Membership-Seiten erhält der Konsument unmittelbaren Zugriff auf verschiedenste Online-Kurse oder andere Formate. 

Diese Membership-Seiten sind zudem mit den verschiedensten Funktionen ausgestattet, wodurch die Kommunikation erheblich erleichtert wird.

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Wenn du mehr zum Verkauf über Thinkific erfahren möchten, kannst du folgenden Artikel lesen: Thinkific Erfahrung: Wie gut ist die Online-Kurs-Plattform?

Digistore24

Digistore24 wendet sich an zwei Zielgruppen. Einmal an die Vendoren bzw. Advertiser. Darunter werden die Hersteller der digitalen Produkte verstanden. 

Zum anderen an die Affiliates bzw. Publisher. Darunter werden Marketer verstanden, die diese Produkte bewerben und damit Einnahmen erzielen. 

Digistore homepage

Digistore24 versteht sich als Wiederverkäufer und tritt damit als Vermittler zwischen dem Hersteller und dem Kunden auf. 

Es handelt sich bei Digistore24 demnach um eine Vertriebsplattform digitaler Produkte. Das Unternehmen kauft von Dir quasi die Produkte und verkauft diese dann unter dem eigenen Namen an die Endkunden weiter. 

Nicht Du selber bist bei Digistore24 der Verkäufer deines Produktes, sondern das Unternehmen Digistore24.

Dieser Umstand sorgt auch dafür, dass sämtliche Verwaltungsaufgaben wie Probleme beim Zahlungsablauf, Rückbuchungen oder Steuerberechnungen in den Kompetenzbereich von Digistore24 fallen. 

Damit müssen sich die Hersteller der digitalen Produkte also nicht beschäftigen. 

Etsy

Auch bei Etsy handelt es sich um einen Online-Marktplatz, wo Händler ihre Produkte anbieten können. Die Waren sind handwerklich hergestellt oder im künstlerischen Bereich angesiedelt.

Bei Etsy werden nicht nur handwerklich Produkte, selbstgemachtes oder Vintage, sondern auch digitale Produkte. Mittlerweile gibt es auf Etsy über 1,7 Millionen Anbieter.

Etsy richtet sich mit seinem Angebot sowohl an neue Verkäufer mit geringem Lagerbestand als auch an erfahrene Nutzer. 

Besonders ist die Plattform für Verkäufer geeignet, die bisher noch keine Erfahrungen sammeln konnten und keinen großen Lagerbestand halten können. 

Außerdem besteht bei Etsy die Möglichkeit, eine eigene Website zu erstellen und somit die Produkte direkt daraus zu verkaufen. 

Der Vorteil von Etsy ist, dass bereits ein Kundenstamm vorhanden ist, was jeder neue Händler für sich nutzen kann. 

Auf diese Weise kann die Aufmerksamkeit der Kunden direkt auf das eigene Sortiment gelenkt werden. 

Außerdem punktet Etsy mit der einfachen Bedienbarkeit. Produkte, Bilder und Produktinformationen können einfach und schnell in das System integriert und zum Kauf angeboten werden.

Digitale Produkte Ideen

Es gibt zahllose Möglichkeiten, mit den eigenen digitalen Produkten online zu gehen und diese zum Verkauf anzubieten. 

Welche Möglichkeit für wen in Betracht kommt, hängt von den persönlichen Bedürfnissen, Kenntnissen und Interessen ab. 

Die besten Möglichkeiten sollen im Anschluss dargestellt werden.

E-Books

E-Books sind eine hervorragende Möglichkeit, das eigene Wissen unter Beweis zu stellen und Kunden anzuziehen. 

E-Books begegnen uns heute in allen möglichen Facetten. Es gibt kaum ein Thema, das nicht in ein E-Book verpackt wurde. 

Der Markt ist hart umkämpft und um wirklich nennenswerte Erfolge erzielen zu können, sollten sich Händler mit dem Alleinstellungsmerkmal genauer auseinanderzusetzen. 

Amazon bietet mit ihrer KDP Plattform die Möglichkeit E-Book für den Verkauf auf Amazon anzubieten.

Am besten finden Händler eine Nische, die noch nicht ausreichend bedient wird und die auf die entsprechende Nachfrage trifft.

E-Books können zu allen erdenklichen Themen verfasst werden. 

Bist Du vielleicht Veganer und möchtest diese Themen in ein E-Book packen, damit auch andere Interessierte den Schritt in die vegane Ernährung hinbekommen? 

Oder kennst Du dich mit Katzen besonders gut aus und möchtest Katzenliebhabern mitteilen, worauf es ankommt bei der Katzenerziehung? 

Was es auch ist, nahezu jedes Thema lässt sich in einem E-Book behandeln.

Online-Kurse und Mitgliederseiten

Du beherrschst eine Fremdsprache besonders gut? Du kennst dich in Fitnessübungen sehr gut aus und möchtest dieses Wissen einer breiten Zielgruppe zur Verfügung stellen? 

Vielleicht sind auch Yoga-Kurse oder Meditationstechniken Dein Ding? Diese Kenntnisse kannst Du auch in einen Online-Kurs verpacken oder Mitgliedschaften anbieten. 

Allerdings musst Du hier aufpassen: Es gibt bei Online-Kursen sehr große Unterschiede. Die einen sind eher im unteren Bereich angesiedelt, dann gibt es auch hochpreisige Online-Kurse. 

Für die zweite Möglichkeit sind tiefgreifende Kenntnisse gefordert, Du solltest einen gewissen Ruf haben und auch die Erstellung eines solchen Kurses funktioniert nicht über Nacht. 

Als Anfänger solltest Du dich daher lieber an die günstigeren Varianten halten.

Für Online-Kurse eignen sich Fitnesskurse eignet, aber Kruse über Online-Marketing, Musikinstrumente erstellen. Einen Beispiel für einen Online-Kurs ist das Size Zero Programm.

Auch in diesen Bereich fallen Coaching-Programme, die auf die Persönlichkeitsentwicklung abzielen. Gerade dieser Bereich ist in letzter Zeit sehr häufig anzutreffen und trifft auf große Beliebtheit. 

Software-Programme

Smartphones sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. 

Ob daheim auf der Couch oder unterwegs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – unsere Smartphones sind regelrechte Allrounder, die mittlerweile unzählige Apps anbieten, mit denen wir Wartezeiten gut überbrücken können. 

Diverse Spiele bieten eine angenehme Abwechslung zum stressigen Alltag, aber auch organisatorische Apps bieten eine angenehme Unterstützung für den Alltag an. 

Apps gibt es zu allen möglichen Lebensbereichen, von Kartenlegung über die Planung der Organisation bis hin zu allen möglichen Spielen, die unsere Freizeit zunehmend füllen. 

Das Potenzial ist hier aber noch lange nicht ausgeschöpft, für kleine Programmierer, die sich mit der Erstellung von Apps auskennen, bietet dieser Bereich gute Möglichkeiten, die eigenen Interessen mit dem Beruf zu verbinden.

Aber nicht nur Apps sind mehr gefragt denn je, sondern auch die unterschiedlichsten Software-Programme bieten noch viele Möglichkeiten, um sowohl das Berufsleben als auch das Privatleben zu erleichtern. 

Ein Beispiel für eine Software ist das Rechnungsprogramm Billomat.

Fotos, Videos und Musik

Fotografierst Du oder erstellst gerne Videos? Vielleicht liegt Deine Vorliebe auch bei der Musik? Was auch immer auf Dich zutrifft, auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten, Deine Interessen zu Geld zu machen. Auf https://www.shutterstock.com/de/ kannst Du z.B. deine selbsterstellten Fotos zum Kauf anbieten. 

Die Zielgruppe sind meistens Webseiten, die auf der Suche nach ansprechenden Fotos sind. Auch hier solltest Du dich vorab intensiver mit der Nachfrage auseinandersetzen. 

Erschaffe Fotos, die sich grundlegend unterscheiden von den bereits integrierten Fotos, um Kunden auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

Auf sämtlichen sozialen Plattformen sind Videos sehr angesagt. Das liegt vor allem daran, dass Inhalte in Videoform besser übermittelt werden können. Gerade Tutorials sind in Videoform um einiges verständlicher, als es bei der Textform der Fall ist. 

Auf Youtube kann durch das Schalten von Werbung Geld verdient werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Inhalte sich erstens an den Richtlinien von Youtube orientieren und zum anderen eine große Anzahl von Abonnenten verfügbar ist.

Themes und Plugins

Egal, ob deine Zielgruppe ihre Website mit WordPress aufbauen möchte oder Shopsysteme wie Shopify benutzt

Hier werden immer eine Reihe von Themes benötigt, mit denen die Website attraktiver gestaltet werden kann. 

Diese Themes sind in abgespeckter Form kostenlos verfügbar, wollen die Nutzer aber umfangreichere Optionen, müssen sie die kostenpflichtige Variante wählen.

Ein Beispiel für einen Marktplatz, auf dem du Themes anbieten kannst, ist Themeforest.

Auch Plug-ins werden von Webseiten wie WordPress benötigt, um die Erstellung der Webseite und die Marketingmaßnahmen wirkungsvoller zu gestalten. 

Hier sind durchaus einige Lücken vorhanden und keine Plug-ins verfügbar. Webseiten-Besitzer müssen sich hierbei dann umfangreichen Programmierkenntnissen bedienen, um die Website den eigenen Wünschen anzupassen. 

Durch entsprechende Plug-ins können genau diese Lücken geschlossen werden. Sind die Programmierkenntnisse vorhanden und wird das Potenzial erkannt, kannst Du gutes Geld verdienen.

Dokumente und Vorlagen

Auch Dokumente und Vorlagen können zu Geld gemacht werden. Hast Du dich vielleicht selber schon einmal selbstständig gemacht und kannst in einem Bereich einen Businessplan anbieten? 

Du kannst hier eine Vorlage erstellen und diese an eine große Zielgruppe erreichen. Hier wäre die Seite Vorlagen Center empfehlenswert. 

Neben Businessplänen kannst Du hier auch Bewerbungen der unterschiedlichsten Branchen und Arbeitszeugnisse zum Verkauf anbieten.

Neben dieser Plattform gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie Du bestimmte Vorlagen zu Geld machen kannst. Du kannst beispielsweise auch selbst erfundene Rezepte als Dokument zum Verkauf anbieten.

Wie bei den vorherigen Möglichkeiten kommt es hier darauf an, dass Du vorab Marktforschung betreibst und Dich mit deiner Zielgruppe intensiv auseinandersetzt.

Dienstleistungen

Dienstleistungen begegnen uns in den verschiedensten Variationen. Besitzt Du besondere Kenntnisse im Online-Marketing? 

Kennst Du Dich mit Suchmaschinenoptimierung aus oder ist dein Fachgebiet eher das Content-Marketing? 

Oder möchtest Du lieber ein Coaching für Interessierte anbieten? Dienstleistungen sind eine attraktive Möglichkeit, um als Selbstständiger Fuß zu fassen. 

Wenn du z.B Designer bist, kannst du deine Dienstleistungen bei der Design-Plattform 99Designs anbieten.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Sobald du in die Selbstständigkeit startest, wirst du dich mit dieser Frage zwangsläufig beschäftigen müssen. 

Brauchst du ein Gewerbe, um deine Produkte zum Verkauf anzubieten oder nicht?

Grundsätzlich benötigst Du einen Gewerbeschein, sobald Du Produkte zum Kauf anbietest. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob Du diese selbst erstellt hast oder vorab einkaufen musst. Ausgenommen davon sind allerdings bestimmte Dienstleistungen, die zu den freien Berufen zählen. 

Freiberufler brauchen keinen Gewerbeschein und können ihre Tätigkeit auch ohne diesen ausführen. 

Zu den freien Berufen zählen viele Tätigkeiten im künstlerischen Bereich, darunter auch Texter, Übersetzer, Autoren und Grafiker. Auch Lehrer, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare und Heilpraktiker zählen zu den Freiberuflern.

Bevor Du Dich in deinem Interessengebiet selbstständig machst, solltest Du Dich darüber informieren, ob Dein Beruf zu den freiberuflichen Tätigkeiten zählt. 

Ist dies nämlich der Fall, profitierst du von einigen Vorteilen: So fällt die doppelte Buchführung weg und Du bist nicht gewerbesteuerpflichtig.

Fazit

Für jedes Interessengebiet gibt es eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Die Formate dabei sind fast grenzenlos. 

Du kannst dein gesamtes Expertenwissen in ein E-Book, einen Online-Kurs, ein Video, ein Webinar oder eine Mitgliedschaft packen und damit Dein Business aufbauen. 

Zahlreiche Plattformen stehen Dir zur Verfügung, durch die der Vertrieb Deiner Produkte einfacher gestaltet wird. Bevor Du startest, solltest du Dich intensiver mit deiner Zielgruppe, ihren Wünschen und Anforderungen und der Marktsituation auseinanderzusetzen. 

Um loyale Kunden anzuziehen, ist es wichtig, einen Themenbereich anzusprechen, der noch nicht ausgeschöpft ist.